Matthäus zeigt Jesus als König (für Juden). Markus als Diener (für Römer). Johannes als Gott (für Gläubige). Lukas zeigt Jesus als den perfekten MENSCHEN. für ALLE Menschen.
Lukas hat ein Herz für die Ränder. Sein Evangelium gibt den Menschen eine Stimme, die sonst keine haben: Frauen (Maria, Elisabeth, die Sünderin, Martha und Maria, die Witwe). Arme (Hirten, nicht Könige, hören zuerst von der Geburt). Ausgestoßene (Samariter, Zöllner, Aussätzige). Sünder (der verlorene Sohn, der Zöllner im Tempel, der Verbrecher am Kreuz). Jesus kommt nicht für die, die alles im Griff haben. Er kommt für die, die wissen, dass sie ihn brauchen.
Zwei Verbrecher hängen neben Jesus. Einer spottet. Der andere sagt:
„Jesus, denke an mich, wenn du in dein Reich kommst!“
„Wahrlich, ich sage dir: HEUTE wirst du mit mir im Paradies sein.“
Dieser Mann hat nichts geleistet. Nichts verdient. Kein gutes Leben geführt. Er hat nur EINES: Glaube. Im allerletzten Moment. Und es reicht. Das ist Gnade in Reinform. Römer 3,24: Umsonst gerechtfertigt. Epheser 2,8: Nicht aus Werken. Der Verbrecher am Kreuz ist der lebende Beweis.
Kein anderes Evangelium enthält so viele Grundlagentexte für dein Glaubensfundament. Lukas 3 gibt dir das FUNDAMENT (Gottes Liebe). Lukas 8 gibt dir den PROZESS (der Sämann). Lukas 14 gibt dir die ARCHITEKTUR (der Turm). Lukas 15 gibt dir das HERZ (der gute Vater). Und Lukas 24 gibt dir die METHODE (Jesus öffnet die Schrift. und die Herzen brennen). Alles in einem Buch. Geschrieben für Theophilus. „den, den Gott liebt“. Also für dich.
Lukas zeigt Jesus durch die Augen eines Arztes: menschlich, detailliert, voller Erbarmen. Das Gleichnis vom guten Vater (Kap. 15) ist das Herz des Evangeliums. Der Vater rennt. Er fragt nicht. Er umarmt. So ist Gott.